Analyse häufiger Probleme mit leitfähigen Schleifringen
Leitfähige Schleifringe finden breite Anwendung in Industrieprodukten – von Überwachungssystemen im Alltag bis hin zu Windkraftanlagen, Drehtellern für Waffensysteme, Radargeräten und Flugzeugen. Sie sind wichtige Bauteile. Daher ist es beim Kauf von leitfähigen Schleifringen entscheidend, passende und qualitativ hochwertige Ringe auszuwählen. Die folgenden Hersteller von Schleifringen erläutern häufige Probleme mit leitfähigen Schleifringen.
1. Die leitfähigen Schleifringe drehen sich nicht reibungslos.
Die Rotation des Schleifrings hängt von den internen Bauteilen und Lagern ab. Die Bearbeitungsgenauigkeit der internen Bauteile beeinflusst die Rotation des Schleifrings. Bei optimaler Lagerauswahl und hoher Bearbeitungsgenauigkeit ist die Rotationsflexibilität des Schleifrings sehr gut. Der Schleifringhersteller weist darauf hin, dass die Wahl des passenden Schleifrings entscheidend ist. Ein negatives Beispiel: Der Kunde wählt ein sehr dünnwandiges Lager, und die Vibrationen in der Einsatzumgebung sind besonders hoch. Vor der Bestellung des Schleifrings werden die Vibrationspegel der Umgebung jedoch nicht angegeben. Dadurch erfüllt die seismische Schutzwirkung des Schleifrings nicht die Anforderungen der Umgebung. Infolgedessen wird die Lagerwand beim Transport beschädigt, und die Rotation verläuft unrund. Daher müssen Anwender bei der Bestellung von Schleifringen dem Schleifringhersteller die Anforderungen der Einsatzumgebung, die Betriebsparameter usw. mitteilen, damit dieser den richtigen Schleifring auswählen kann.
2. Schleifringerhitzerhitze, Kurzschluss und Verbrennung
Im Allgemeinen ist eine leichte Erwärmung der Schleifringoberfläche bei hohen Drehzahlen (über 5000 U/min) normal. Diese Erwärmung ist auf die Rotationsreibung zurückzuführen und erfordert keine besondere Behandlung. Entsprechende Vorkehrungen wurden bereits bei der Schleifringkonstruktion getroffen. Einige Kunden berichten von Kurzschlüssen oder sogar Durchbrennen der Schleifringe. Ursache hierfür ist in der Regel eine Stromüberlastung. Jede Eingangs- und Ausgangsleitungsgruppe des Schleifrings hat eine Nennspannung und einen Nennstrom. Wird dieser Bereich überschritten, kommt es zu einem Kurzschluss oder Durchbrennen. In diesem Fall muss der Schleifring außer Betrieb genommen und zur Überprüfung an den Hersteller zurückgesendet werden.
3. Schleifringe weisen große Signalstörungen auf.
Wir wissen, dass Schleifringe nicht nur Strom, sondern auch verschiedene Signale übertragen können. Üblicherweise können sie auch Mischsignale oder eine Mischung aus Strom und Signal übertragen. Dabei treten Interferenzen auf. Unabhängig von der Art des Signals werden Schleifringe in der Regel innen und außen abgeschirmt, insbesondere die Leiterbahnen. Manchmal werden sogar alle Leiterbahnen separat abgeschirmt, um eine stabile Signalübertragung ohne Verzerrungen oder Paketverluste zu gewährleisten.
Schleifringhersteller weisen darauf hin, dass die Schutzart des Schleifrings unbedingt an die jeweilige Einsatzumgebung angepasst werden muss. Die Einsatzumgebung ist je nach Anwender unterschiedlich. Manche Umgebungen sind staubig, andere enthalten Wasserdampf, manche befinden sich im Freien, andere in Innenräumen oder sind korrosiven Gasen wie Säuren und Laugen ausgesetzt. Informieren Sie den Schleifringhersteller daher unbedingt wahrheitsgemäß über diese Details. Der Hersteller wird dann für jede Einsatzumgebung den passenden Schleifring entwickeln und fertigen.
Veröffentlichungsdatum: 05.08.2024
