Mehrere häufige Probleme mit Schleifringen

1) Schleifringkurzschluss

Tritt nach längerem Gebrauch eines Schleifrings ein Kurzschluss auf, kann dies auf dessen Verschleiß oder eine Überlastung mit anschließendem Durchbrennen hindeuten. Bei einem neuen Schleifring ist ein Kurzschluss in der Regel auf ein Problem mit dem Isoliermaterial im Inneren, einen direkten Kurzschluss zwischen den Bürstendrähten oder einen Drahtbruch zurückzuführen. Dies muss mittels Ausschlussverfahren geprüft werden.

 

2) Der Signalschleifring stört zu stark

Schleifringe können zur Übertragung von Energie und Signalen verwendet werden, jedoch können Interferenzen zwischen diesen auftreten. Diese Interferenzen werden in interne und externe Interferenzen unterteilt. Der Konstrukteur muss die Art des Signals genau kennen und spezielle Leitungen zur internen und externen Abschirmung für die jeweiligen Signale verwenden. Bei einem bereits gefertigten Schleifring kann, falls Störungen des Schleifringsignals festgestellt werden, die externe Abschirmung selbst vorgenommen werden. Lässt sich das Problem weiterhin nicht beheben, muss die interne Struktur des Schleifrings überarbeitet werden.

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3) Der Schleifring dreht sich nicht gleichmäßig:

Probleme bei der Schleifringmontage und der Lagerauswahl sind auszuschließen. Die Ursache solcher Probleme liegt üblicherweise darin, dass der Kunde bei der Auswahl des Schleifrings keine Anforderungen an die Erdbebensicherheit gestellt hat und die Einsatzumgebung starken Vibrationen ausgesetzt ist. Dies kann zu Schäden am dünnwandigen Lager im Schleifring, Rissen in der Kunststoffspindel usw. führen.

 

4) Das Schutzniveau entspricht nicht der Nutzungsumgebung:

Üblicherweise beträgt die Schutzart von leitfähigen Schleifringen ohne besondere Anweisungen IP54. Ohne zusätzlichen Schutz montieren manche Kunden die Schleifringe an Orten, die Wasserdichtigkeit erfordern. Dadurch dringt Wasser in den Schleifring ein, verursacht einen internen Kurzschluss und führt zum Ausfall des Schleifrings.

 

5) Schaltungsdesign ohne Schutzschaltung führt zu:

Normalerweise wird die Isolationsleistung von leitfähigen Schleifringen ab Werk mit einer Hochspannung von mehr als dem Fünffachen der Betriebsspannung geprüft. Trotzdem kann sie unter bestimmten Betriebsbedingungen die Anforderungen nicht erfüllen, was zum Ausfall, Kurzschluss und Durchbrennen des Schleifrings führen kann.

 

6) Der Schleifring ist aufgrund von Überlastung durchgebrannt:

Der maximal zulässige Strom des Schleifrings ist derjenige, der unter Berücksichtigung verschiedener Faktoren wie Querschnittsfläche des Schleifrings, Bürstenkontaktfläche, Anpressdruck zwischen Bürste und Kontaktfläche sowie Drehzahl sicher betrieben werden kann. Wird dieser Wert überschritten, kann der Schleifring mindestens Wärme erzeugen, die Kontaktfläche kann sich entzünden oder es kann sogar zu einer Verschweißung zwischen Bürste und Schleifring kommen. Obwohl bei der Konstruktion von Schleifringen ein Sicherheitsfaktor berücksichtigt wird, wird Kunden empfohlen, dem Schleifringhersteller den tatsächlich verwendeten maximalen Strom mitzuteilen.

 

 


Veröffentlichungsdatum: 04.02.2024